Tipps für Ihre Traumhochzeit

Hochzeit: Die Trau- oder Eheringe

Woher stammt der Brauch der Eheringe?

Trauringe von Jeff Belmonte
Der Ringbrauch stammt eigentlich von den Römern. Bei ihnen übergab der Bräutigam den Ring der Braut als Eheversprechen. In den Zeiten, wo die Braut noch gekauft wurde - vielen bekannt unter Brautkauf - legte man ihr einen Armreif an, der sogenannten "Ehefessel". Als später die Ehe nicht mehr durch Brautkauf zustande kam, sondern durch eine Treuegelöbnis, wurde auch der Ring zum Treueversprechen der Ehepartner. Der Glaube an die Kraft der Ringe hat sich bis heute erhalten!

Später nannte die Kirche den 'Treuering' in Trauring um und von ihr wurde auch der gegenseitige Ringwechsel bei der Trauung gefördert. Bis in die Neuzeit war es vielerorts nur der Braut erlaubt einen Trauring zu tragen. Das beide Ehepartner zwei identische Ringe tragen durften, kam erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Viele Brautleute lassen sich im Ring den Namen des Partners, sowie das Hochzeitsdatum in die Innenfläche eingravieren. Wenn Sie ihre Verlobungsringe als Eheringe verwenden möchten, lassen Sie sie vor der Hochzeit nochmals nach der Größe überprüfen. Oft ist der rechte Ringfinger dicker als an der Linken und unter Umständen müssen die Ringe geweitet werden.

Zwischen Brauchtum und Tradition: Eheringe

Wenn ein Paar vor den Traualtar tritt, will es sich für die Ewigkeit binden. Um ihre Liebe zu besiegeln, stecken sich Mann und Frau am Tag ihrer Hochzeit Eheringe an den Finger – schon seit vielen Jahrhunderten erfreut sich dieses alte Brauchtum großer Beliebtheit.

Ob Silber oder Gold, Edelstahl oder Titan: Die Eheringe werden heutzutage aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt. Sie unterscheiden sich jedoch nicht nur in ihrem Preis, sondern auch in ihrem Aussehen. Was man beim Kauf passender Eheringe deshalb unbedingt beachten sollte, wird im Folgenden kurz zusammengefasst.


Kauftipps für Eheringe

  • Tipp 1: Im 21. Jahrhundert werden die Eheringe nicht mehr vom Schmied angefertigt, sondern können einfach beim Juwelier oder über das Internet bestellt werden. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Geschäften ist das Angebot im Netz um ein Vielfaches größer – dadurch kann man sich verschiedene Ringe direkt nach Hause liefern lassen und sie in Ruhe anprobieren und bestaunen.
  • Tipp 2: Aufgrund der verschiedenen Anbieter macht es durchaus Sinn, die Preise der Eheringe miteinander zu vergleichen. Oftmals können diese im Internet stark variieren, obwohl es sich um die gleichen Modelle handelt. Darüber hinaus bieten viele Hersteller inzwischen einen sogenannten Konfigurator an, mit dem Pärchen ihre Eheringe individuell gestalten können.
  • Tipp 3: Wer selten oder sogar nie Ringe trägt, weiß in der Regel nicht, welche Ringgröße benötigt wird. Diese kann jedoch ganz einfach beim Juwelier mit einem Ringmaß ermittelt werden, ebenso wie es auch im Internet verschiedene Anbieter gibt, die mit einem speziellen Messgerät die gewünschte Größe ermitteln können.
  • Tipp 4: Bevor man sich auf eine Ringgröße festlegt, sollte beachtet werden, dass die Finger eines Menschen – je nach Raum- und Außentemperatur – mal dicker und mal dünner sein können. Deshalb sollte die Ringgröße zu verschiedenen Tageszeiten ermitteln werden, damit die Eheringe am Ende nicht zu eng oder zu weit ausfallen.
  • Tipp 5: Wenn die Ringe über das Internet bestellt werden, können sie bequem und einfach per Lastschriftverfahren, Überweisung oder Kreditkarte bezahlt werden. Das hat den großen Vorteil, dass man weder Bargeld mit sich führen muss, noch das Haus verlassen – stattdessen können die Bestellung und die Bezahlung vom Sofa aus getätigt werden.
  • Tipp 6: Ein weiterer Vorteil der Internetbestellung liegt darin, dass man nicht nur ein Paar Eheringe nach Hause ordern kann, sondern gleich mehrere. Dadurch können sich Mann und Frau alle Zeit der Welt nehmen, verschiedene Modelle anprobieren und am Ende alle Eheringe (bis auf die Auserwählten) zurückschicken, die sie nicht haben möchten.

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Die Geschichte der Verlobungsringe

Bereits im alten Rom nutzte man Ringe, um den geplanten Hochzeitswunsch nach außen hin zu unterstreichen. Damals war es noch üblich, dass ein Verlobungsring  von der Dame am Mittelfinger getragen wurde. Dies geht darauf zurück, dass ein weit verbreiteter Glaube darin bestand, dass der Mittelfinger über einen Nerv direkt mit dem Herzen verbunden war. Symbolisch sollte damit die große Bedeutung der Verlobungszeit hervorgehoben werden. Ursprünglich war die Idee des Verlobungsringes jedoch eher materialistisch geprägt. Somit stand der Verlobungsring für die anstehende Mitgift und somit weniger für die Zuneigung zum versprochenen Ehemann. Ein kleiner Schlüssel, der in Einzelfällen am eisernen Verlobungsring befestigt wurde, stand symbolisch für die häusliche Gewalt der Frau.

Damals wie heute sind Verlobungsringe als „Platzhalter“ gedacht. Sie drücken die feste Heiratsabsicht des Paares aus und zeigen nach außen hin, dass beide Partner einander versprochen sind. Hierbei bleibt es dem Paar natürlich jederzeit selbst überlassen, wann genau die Hochzeit folgen soll. Eine rechtliche oder gesetzliche Bestimmung oder Verantwortung ergibt sich für keinen der beiden Partner.

In Deutschland ist es seit vielen Jahrhunderten üblich, dass beide Partner einen Verlobungsring am Ringfinger der linken Hand tragen. Der folgende Ehering hat seinen Platz üblicherweise am selben Finger der rechten Hand. In anderen Ländern wird dieser Brauch jedoch genau umgekehrt gepflegt. Bis heute herrscht keine einheitliche Meinung darüber, wieso ein Verlobungsring entweder an der linken oder an der rechten Hand getragen werden sollte.


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