Hochzeitsplanung: Der Polterabend
Der Brauch des Polterns kommt aus dem 16. Jahrhundert. Hier zogen
Freunde und Nachbarn des Paares durch das Dorf und machten mit Stöcken
und Peitschen Lärm. Als später das Schießpulver erfunden wurde,
kam das Schießen noch hinzu, welches aber im 18. Jahrhundert durch
den Bischof von Trier in seinem Bistum untersagt wurde. Um von den
bösen Geistern nicht erkannt zu werden, trugen die Polter-Helden
noch Masken, da man früher davon fest überzeugt war, dass durch
den Lärm alles Böse, das dem Brautpaar böses wollten, vertrieben
wurden.
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Das Keramik- und Tongut stand nicht nur als Symbol für Glück,
sondern auch für Geburt und die verlorene Jungfernschaft (Jungfräulichkeit).
Am Polterabend muss das zukünftige Brautpaar gemeinsam die
Scherben des Polterns wegfegen. Sie zeigen so, wie sie in
Zukunft alles zusammen meistern werden!
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Gefeiert wurde der Polterabend am Abend vor der Hochzeit und die
Festlichkeiten dauerten dann bis Mitternacht. Da aber am nächsten
Morgen schon die Hochzeit stattfinden sollte, artete es für das
Brautpaar und Hochzeitsgäste oft in Stress aus. Um diesen Stress
zu entgehen, ist es besser, den Polterabend ein paar Tage oder Wochen
vorher stattfinden zu lassen.
Feiern sollten Sie nur daheim, wenn der Platz für alle Gäste ausreichend
ist. Ansonsten ist es ratsam, sich einen Saal oder ähnliches zu
mieten. Möglichkeiten sind hier z.B. ein Vereinsheim eines ansässigen
Sportvereines, ein großes Zelt, ein Schiff oder in einer alten Scheue.
Für die Verpflegung sind Sie als Brautpaar für die Gäste zuständig.
Anbieten würde sich hier ein kaltes oder warmes Büffet, welches
Sie von einem Anbieter aus dem Ort anrichten und liefern lassen,
welche meistens sogar noch anbieten, Teller und Besteck zu stellen
und dieses auch abholen und selbst reinigen. Aber die Kosten lohnen
sich für diesen Service, denn so sparen Sie Zeit und müssen keine
Helfer haben, die sich zum Abwaschen zur Verfügung stellen. So können
Sie und Ihre Gäste den Abend in vollen Zügen genießen!
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